Diese Website verwendet Cookies. Wir verwenden diese, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Verwendung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Unsere Partner führen diese Informationen möglicherweise mit weiteren Daten zusammen, die Sie ihnen bereitgestellt haben oder die sie im Rahmen Ihrer Nutzung der Dienste gesammelt haben. Sie geben Einwilligung zu unseren Cookies, wenn Sie unsere Webseite weiterhin nutzen.

Mehr Informationen

Divertikelkrankheit

Divertikel sind Ausstülpungen der Darmwand und kommen hauptsächlich im unteren Dickdarm (S-Darm, Sigma) vor. Die Entstehung von Divertikeln hängt mit genetischen Faktoren und Nahrungsgewohnheiten zusammen. Die Divertikelkrankheit hat in den letzten Jahren in den westlichen, industriealisierten Ländern deutlich zugenommen, während sie z. B. in Afrika kaum bekannt ist. Mit zunehmendem Alter bilden die meisten Menschen (Sigma-) Divertikel aus, was per se aber noch keinen Krankheitscharakter hat. Erst beim Auftreten von Entzündungen (Sigmadivertikulitis) oder Blutungen entstehen die Probleme. Entzündungsschübe, die mit dem Platzen von Divertikeln und Bauchfellentzündungen einhergehen, bedürfen der operativen Therapie. Ansonsten wird der erste akute Entzündungsschub zunächst medikamentös behandelt, erst bei wiederkehrenden Entzündungsepisoden muss an die Operation gedacht werden. Detaillierte Informationen über das Krankheitsbild finden sich in den hinterlegten Beiträgen der Klinik.

Die Entfernung des Divertikel tragenden Abschnitts im S-Darm wird heute in der Regel mittels Schlüssellochtechnik durchgeführt. Dabei werden die Instrumente über mehrere kleine Einstichstellen eingeführt, lediglich im Unterbauch, im Bereich der Schamhaargrenze, ist ein kleiner Hautschnitt zur Bergung des erkrankten Darmabschnittes erforderlich. Der postoperative Aufenthalt beträgt sechs bis acht Tage, im Fast-Track-Konzept (siehe dort) mitunter auch kürzer. Noch während des stationären Aufenthaltes enthält der Patient ein ausführliches Aufklärungsgespräch und eine Ernährungsberatung.