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Informationen für Ärzte

Ausstattung der Klinik
Der Klinik stehen 52 Betten auf zwei Stationen zur Verfügung. Pro Jahr werden ca. 1.800 Patienten operiert und etwa 2.200 Patienten ambulant betreut. Der Personalschlüssel der Abteilung ist 1/4/8.
Eingebettet in einem Klinikum der Maximalversorgung kann die Orthopädie auch Patienten mit komplexen Krankheitsbildern behandeln. Durch die enge Kooperation mit den verschiedenen Fachdisziplinen ist eine optimale Versorgung unserer Patienten gewährleistet.

Bildgebende Verfahren
Sonographie: Ultraschall des gesamten Bewegungsapparates, insbesondere der Schulter und der Säuglingshüfte, werden nach DEGUM-Richtlinien durchgeführt.
Über die Kliniken für Radiologie und Nuklearmedizin stehen der Orthopädie moderne Bildgebungsverfahren zur Verfügung:

  • Digitales Röntgen
  • CT mit 3D-Rekonstruktion
  • MRT (3 Tesla), Arthro-MRT
  • Szintigraphie

Röntgen, MRT- und CT-Bilder können dem weiterbehandelnden Arzt digital auf CD zur Verfügung gestellt werden.

Knochenbank
Die Orthopädie verfügt über eine eigene Knochenbank. Auch größere Knochendefekte, wie z.B. nach Tumorentfernung oder bei Prothesenlockerungen können so gehandhabt werden.

Computer-Navigation
Die Klinik verfügt über ein eigenes Navigationssystem der Firma Brainlab. Das Haupteinsatzgebiet ist die Knieendoprothetik. Das System arbeitet optisch über Navigationssterne, die an Femur, Tibia und den Instrumenten befestigt sind. Ein präoperatives CT ist nicht notwendig.

Physiotherapie
Die Abteilung für Physiotherapie arbeitet eng mit der Orthopädie zusammen. Postoperativ wird eine möglichst intensive und individuelle Betreuung angestrebt. Das Klinikum verfügt über ein Therapieschwimmbecken. CPM-Schienen für das Kniegelenk und ein CPM-Stuhl für die Schulter werden auf der Station zusätzlich zur Einzel-KG eingesetzt.

Ambulantes OP-Zentrum (AOZ)
Ambulante Operationen werden im angegliederten AOZ durchgeführt. OP-Termine für orthopädische Patienten sind dienstags und donnerstags. Die Vorbereitung zur OP erfolgt über die orthopädische Ambulanz.

Operationen im Klinikum Halle/ Westf.
Seit 2010 werden orthopädische Eingriffe in Kooperation mit der Klinik für Unfallchirurgie, Chefarzt Dr. Thiemann, in Halle durchgeführt. Dies ermöglicht den Patienten eine heimatnähere Versorgung und mehr Flexibilität bei der Vergabe der OP-Termine.

Überweisung/ Einweisung
In der Ambulanz können Patienten mit Überweisung vom Facharzt für Orthopädie/Unfallchirurgie, Chirurgie und Rheumatologie behandelt werden. Eine Einweisung zu einer stationären Aufnahme kann auch durch den Hausarzt erfolgen. Notfallpatienten können sich jederzeit in der Notaufnahme vorstellen.

Stationäre Behandlung und Rehabilitation
Die Organisation einer Anschlussheilbehandlung (AHB) erfolgt über den Sozialdienst des Klinikums. Gewöhnlich sind die AHBs nach Knie- und Hüftprothesenimplantationen indiziert. Spezielle Nachbehandlungspläne haben wir für unsere Schulter- und Kniepatienten entwickelt.
Bei Fragen ärztlicher Kollegen bezüglich eines stationären Aufenthaltes kann auch das Sekretariat der Station direkt weiterhelfen: Frau Madeleine Degenhardt, Tel.: 0521.581-3124

Fortbildung
Die orthopädische Klinik veranstaltet eine von der Ärztekammer zertifizierte Fortbildungsreihe. Die Themenübersicht und Termine können über das orthopädische Sekretariat angefordert werden.

Weiterbildung
Der Chefarzt der Klinik, Prof. Dr. Ludger Bernd, verfügt über folgende Weiterbildungsermächtigungen:

  • Basisweiterbildung Chirurgie 12 Monate
  • Orthopädie/Unfallchirurgie 36 Monate
  • spezielle orthopädische Chirurgie 36 Monate
    (siehe auch http://www.aekwl.de)

In Kooperation mit den Kliniken für Unfallchirurgie und Anästhesie kann die gesamte Weiterbildung zum Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie angeboten werden.