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Herzlich Willkommen in der Klinik für Innere Medizin und Rheumatologie!

Prof. Dr. med. Martin Rudwaleit

Seit dem 01. Oktober 2014 ist Prof. Dr. med. Martin Rudwaleit neuer Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Rheumatologie am Klinikum Bielefeld Rosenhöhe.

Zur Person: Vier Fragen an Herrn Prof. Dr. med. Martin Rudwaleit: 1. Was sind Ihre Gründe, ans Klinikum Bielefeld zu wechseln?


Nach Stationen in der universitären Medizin, der akut-stationären Medizin in einem kommunalen Krankenhaus und auch in der ambulanten Medizin wurde mir klar, dass mir der akut-stationäre Bereich die größte Arbeitsfreude bereitet, nicht zuletzt aufgrund der vielseitigen und abwechselungsreichen Tätigkeit, die im Krankenhaus zu finden ist. Insofern begrüße ich die Mischung aus allgemeiner internistischer Versorgungsmedizin und der spezialisierten rheumatologischen akut-stationären Versorgung, die mir beide am Standort Rosenhöhe ermöglicht werden.

Ich schätze den Meinungsaustausch mit Kolleginnen und Kollegen der eigenen wie auch der anderen Abteilungen sowie mit Fachpersonal anderer Bereiche. Die daraus resultierende Teamarbeit auf verschiedenen Ebenen hat klar das Ziel einer möglichst guten medizinischen Versorgung für den Patienten.

2. Haben Sie Pläne für die so genannten ersten 100 Tage?

Die Abläufe in der allgemeinen internistischen Versorgungsmedizin müssen weiter konsolidiert und ausgebaut werden. Daneben gilt es den Bereich Rheumatologie, den es bislang in der Klinik so nicht gibt, aufzubauen und zu etablieren. Neben ärztlicher Personal-Aquise gilt es neue Diagnostik- und Behandlungspfade für Rheuma-Patienten zu etablieren. Dazu gehört im akut-stationären Sektor die rheumatologische multimodale Komplexbehandlung, von der viele Rheuma-Patienten stark profitieren können. Die „neue“ Rheumatologie am Standort Rosenhöhe muss bei Einweisern und bei der Bevölkerung bekannt gemacht werden.

3. Wie sehen Sie die zukünftige Ausrichtung Ihrer Klinik?

Ganz eindeutig wird es in Zukunft die 2 Standbeine allgemeine internistische Versorgung einerseits und Spezialversorgung von Rheumapatienten andererseits geben. Die akut-stationäre Behandlung ist als wichtiges, ergänzendes Behandlungskonzept zur rein ambulanten Therapie von Rheuma-Patienten anzusehen, da den oftmals komplexen Bedürfnissen des Rheuma-Patienten die Therapiemöglichkeiten in der ambulanten Versorgung nicht immer gerecht werden können.  Ein weiteres wichtiges Gebiet ist die Abklärung unklarer und oftmals komplexer Krankheitszustände, bei denen rheumatische Krankheitsbilder differenzialdiagnostisch häufig eine Rolle spielen, insbesondere, wenn systemische Entzündungsvorgänge auftreten.

4. Was macht Prof. Martin Rudwaleit privat?

Ich bin ein ausgesprochener Familienmensch. Wir lieben Freizeitaktivitäten an der frischen Luft wie Fahrradfahren, Wandern, Inliner-Scating oder Ausflüge machen. Joggen hilft beim Stressabbau. Lesen macht nicht nur Spaß, sondern bereichert zusätzlich.


Ärztliche Laufbahn:

  • 2004 - 2010 Oberarzt und Inhaber einer Oberassistentenstelle (C2) in der Medizinischen Klinik I für Gastroenterologie, Infektiologie und Rheumatologie, Charite, Campus Benjamin Franklin
  • 2010 – 2011 Chefarzt der Rheumaklinik am Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe
  • Ab 2011 Angestellter Arzt und Leiter des Bereiches Rheumatologie am Endokrinologikum Berlin (MVZ)


Qualifikationen:

  • 1992 Promotion
  • 1999 Gebietsbezeichnung „Innere Medizin“
  • 2002 Teilgebietsbezeichnung „Nephrologie“
  • 2003 Teilgebietsbezeichnung „Rheumatologie“
  • 2003 Habilitation
  • 2011 Professur (apl) an der Charite Universitätsmedizin Berlin