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capella hospitalis

Die Kapelle am Klinikum Bielefeld Mitte wurde im historistischen Stil vom Danziger Baurat Böttger errichtet und mit dem Krankenhaus 1899 eröffnet. Sie diente zur Aus- und Einsegnung, vorübergehend fanden Taufen statt. 1949 wurde sie Teil des Instituts für Pathologie mit dem ersten Chefarzt Herrn Prof. Terbrüggen. Sie blieb es für Herrn Prof. Poche und auch noch für 2 ½ Jahre für Frau Prof. Raute-Kreinsen bis zum Jahre 1990. 1986 hatte das Land Nordrhein-Westfalen das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt.

Die leerstehende Kapelle drohte zu verfallen. Die Fenster waren zugemauert worden, Büsche eroberten den Außenbereich und das Dach begrünte sich selbst. Niemand wollte die Kapelle und niemand hatte das Geld, sie denkmalschutzgerecht zu restaurieren. Um die Kapelle zu retten und mit Leben zu erfüllen, gründete Gesine Schlüter, die Tochter des ersten Pathologen, Prof. Terbrüggen, gemeinsam mit 7 Bielefelder Bürgern im September 1999 den Verein "capella hospitalis"e.V.. Die Gründungsmitglieder hatten die Vision mit Spendengeldern die capella hospitalis zu restaurieren.

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